Warum können manche Menschen keine Farben sehen?

Farbenblind – aber nicht komplett „blind“
Also mal ganz ehrlich – als Kind hab ich geglaubt, farbenblinde Menschen sehen die Welt in Schwarz-Weiß, wie so’n alter Film. Totaler Irrtum.
Neulich hab ich mit meinem Kollegen Jonas drüber gesprochen, der tatsächlich rot-grün-blind ist.
Er meinte trocken:
„Ich kann schon Farben sehen. Nur halt nicht so wie du. Für mich ist das Ampelmännchen einfach immer… grau-grün.“
Und da hab ich gecheckt – farbenblind ist nicht gleich farben-los.
Was passiert da eigentlich im Auge?
Die Sache mit den Zapfen
Unsere Augen haben zwei Sorten von Lichtempfängern: Stäbchen (für Helligkeit) und Zapfen (für Farben).
Es gibt drei Typen von Zapfen, die auf Rot, Grün oder Blau spezialisiert sind.
Bei Farbenblinden fehlt entweder:
ein Typ dieser Zapfen komplett
oder sie funktionieren nicht richtig
Das führt dazu, dass bestimmte Farben nicht unterschieden werden können.
Bei Jonas zum Beispiel reagieren die Zapfen für Rot und Grün fast gleich – für ihn sind also Tomaten und Blätter… tja, ziemlich ähnlich.
Welche Formen von Farbsehstörungen gibt’s?
Nicht jede Farbfehlsichtigkeit ist gleich
Hier mal die häufigsten Varianten:
Rot-Grün-Schwäche (Deuteranopie/Protanopie): die bekannteste Form – betrifft vor allem Männer (fun fact: ca. 8 % aller Männer!)
Blau-Gelb-Schwäche (Tritanopie): eher selten
Totale Farbenblindheit (Achromatopsie): ultra selten – die Menschen sehen wirklich fast nur Graustufen
Jonas hat mir mal erzählt, dass er jahrelang dachte, sein Lieblingspulli sei knallrot.
Spoiler: war braun.
Und niemand hat’s ihm gesagt. Tragikomisch, oder?
Ist Farbenblindheit angeboren oder erworben?
Meist geerbt, aber nicht immer
In den meisten Fällen ist Farbenblindheit genetisch bedingt – sie wird über das X-Chromosom vererbt. Deshalb sind Männer auch häufiger betroffen.
Aber: es gibt auch erworbene Fälle!
Durch:
Schädigungen des Sehnervs
Erkrankungen wie Diabetes oder Multiple Sklerose
bestimmte Medikamente oder Chemikalien
Also ja – wenn du plötzlich Farben „anders“ wahrnimmst, geh lieber zum Augenarzt. Kein Witz.
Wie wirkt sich das im Alltag aus?
Mehr als „nur“ Ampeln
Klar, das klassische Problem: rote Ampel erkennen. Aber da hört’s nicht auf.
Farbcodierte Pläne (z.B. U-Bahn-Netze) können zur Katastrophe werden
Mode? Eine echte Herausforderung (Jonas hat mal Türkis mit Grau verwechselt und trug’s mit Stolz – ich hab fast geweint)
Berufe wie Pilot oder Elektroniker? Teilweise gar nicht möglich
Ich hab ehrlich gesagt nie drüber nachgedacht, wie sehr wir auf Farben angewiesen sind – bis ich mit Jonas einkaufen war und er sagte:
„Sag mir bitte, ob das reife Bananen sind oder wieder grün wie letzte Woche.“
Gibt’s denn Hilfe?
Brillen, Apps, Tricks
Inzwischen gibt’s spezielle Brillen (wie die berühmten EnChroma-Brillen), die für manche Farbfehlsichtige Farben verstärken – aber sie helfen nicht bei allen Typen.
Außerdem:
Smartphone-Apps, die Farben benennen
Etiketten mit Symbolen statt Farben
und der gute alte Trick: fragen, statt raten
Jonas meinte, er benutzt mittlerweile eine App, die ihm vorliest, welche Farbe das Shirt hat.
Aber am Ende sagt er:
„Ich komm klar. Man sieht nicht alles – aber man sieht genug, um zu leben.“
Fazit: Farbenblindheit ist kein Schwarz-Weiß-Denken
Farbenblindheit ist vielschichtiger, als viele denken. Es geht nicht um völliges „Nichtsehen“, sondern um ein anderes Wahrnehmen.
Und ja, das kann nerven. Frustrieren. Oder auch mal zu witzigen Momenten führen.
Aber wenn du jemanden kennst, der farbenblind ist – frag ruhig mal nach. Hör zu. Vielleicht siehst du danach auch Farben etwas anders.
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