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Was sagt die Tradition über die Macht Gottes, das Leid zu verhindern?

Der ewige Zwiespalt: Wenn Gott allmächtig ist – warum gibt es Leid?

Ganz ehrlich, das ist eine dieser Fragen, die mir schon als Teenager schlaflose Nächte gemacht haben.
Ich erinnere mich noch genau: Meine Oma war gestorben, völlig unerwartet, und ich saß im Konfirmandenunterricht und hab unseren Pfarrer gefragt:
"Wenn Gott doch allmächtig ist – warum hat er das zugelassen?"
Er hat geschwiegen. Und das hat mehr gesagt als jeder lange Vortrag.

Die klassische Theodizee-Frage

In der Tradition – also im Christentum, Judentum und Islam gleichermaßen – spricht man oft von der „Theodizee“. Der Versuch, Gottes Güte, Allmacht und die Existenz von Leid logisch miteinander zu verbinden.
Kurz gesagt: Entweder will Gott das Leid verhindern und kann es nicht (dann ist er nicht allmächtig), oder er kann es und will es nicht (dann ist er nicht gütig), oder beides – was dann?

Tja… keine einfache Nummer.

Gottes Macht in der jüdisch-christlichen Tradition

Die Bibel ist da manchmal widersprüchlich, aber auch – irgendwie – menschlich.

Das Alte Testament: Gott als aktiver Eingreifer

Im Buch Hiob zum Beispiel – eins der ältesten und tiefsten Werke überhaupt – wird ein gerechter Mann von Schicksalsschlägen überrollt. Und obwohl er leidet wie kaum ein anderer, bleibt Gott zunächst stumm.
Am Ende spricht Gott – aber nicht mit einer Erklärung. Sondern mit einer Art: „Ich bin größer als dein Verstehen.“

Und weißt du was? Ich fand das zuerst voll unbefriedigend. Aber später, mit etwas Abstand, hat’s mich auch beruhigt.
Weil es nicht um Logik geht. Sondern um Vertrauen. (So kitschig das auch klingt.)

Das Neue Testament: Gott leidet mit

Hier wird’s richtig spannend: Im Christentum wird Gott selbst Mensch – in Jesus – und erleidet das Leid am eigenen Leib.
Das Kreuz ist da das stärkste Symbol: Gott nimmt das Leid nicht nur wahr, sondern geht mitten hindurch.

Ich hab mal mit meiner Freundin Lena darüber diskutiert. Sie meinte: „Vielleicht zeigt das Kreuz nicht, dass Gott Leid verhindert, sondern dass er nie gleichgültig ist.“
Und das hat mir echt zu denken gegeben.

Warum verhindert Gott das Leid dann nicht einfach?

Puh. Da sind wir wieder.
Einige Theologen sagen: Weil er uns Freiheit gibt. Und mit Freiheit kommt Verantwortung. Und, ja, auch Schmerz.

Die Freiheit als Bedingung für Liebe

Ohne Freiheit keine echte Liebe. Keine echte Entscheidung. Kein echtes Menschsein.
Aber eben auch: kein Schutz vor Leid. Und das ist brutal. Wirklich.

Ich hab mich oft gefragt, ob ich das so unterschreiben würde. Ob ich nicht lieber ein bisschen weniger frei, dafür aber sicherer leben würde. Aber dann denke ich an all die Entscheidungen, die ich aus Liebe getroffen hab – und ich glaube, ja: echte Liebe braucht diese Freiheit.

Die Macht Gottes ist nicht immer das, was wir erwarten

Well… hier kommt ein persönlicher Gedanke, den ich lange nicht laut gesagt hab:
Was, wenn Gottes Macht nicht darin liegt, alles zu verhindern, sondern darin, alles zu verwandeln?

Hoffnung statt Kontrolle

Ein Kind stirbt – und das ist ein unermesslicher Schmerz. Punkt.
Aber vielleicht ist Gott genau da – nicht als Feuerwehr, sondern als stille Gegenwart, als Kraft, die uns irgendwie – irgendwie! – durchträgt.

Ich hab das erlebt. Nicht als Wunder im Filmstil. Sondern als ein inneres “Du bist nicht allein”, mitten im Trümmerhaufen.

Fazit: Keine einfachen Antworten – aber echte Fragen

Wenn du das hier liest, suchst du vielleicht Trost, oder wenigstens ein bisschen Klarheit.
Ich kann dir kein sauberes theologisches Konzept liefern.
Aber ich kann dir sagen: Du bist mit dieser Frage nicht allein. Menschen aller Zeiten haben sie gestellt. Und viele haben – mitten im Leid – eine Macht gespürt, die nicht laut ist, aber echt.

Und vielleicht… liegt darin die wahre Größe Gottes. Nicht in der Verhinderung des Leids.
Sondern in der Kraft, es mit uns zu tragen.

Wie kann ich meine Mitarbeiter belohnen?

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    Mit gezielten Maßnahmen können Unternehmen einiges für die Mitarbeitermotivation tun. Natürlich wirken extrinsische Reize wie Gehaltserhöhungen oder Beförderungen, um einen gewissen Motivationsgrad zu erreichen. Doch einen langfristigen Bindungseffekt erzielen Sie erst, wenn Sie Mitarbeiter intrinsisch motivieren.

    Wie erkenne ich einen guten Mitarbeiter?

    10 Merkmale, an denen man die besten Mitarbeiter:innen erkennt

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  • Weitere Einträge09.04.2022

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    Was ein guter Mitarbeiter ist, weiß fast jeder: Er ist zuverlässig, arbeitet hart, besitzt Führungsqualitäten und ist ein Teamplayer.13.09.2020

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    Was ist schwierig an schwierigen Mitarbeitern?

    Schwierige Mitarbeiter sind oft respektlose Mitarbeiter Wenn Mitarbeiter respektlos gegenüber Vorgesetzten sind, kann sie das aus deren Sicht schwierig machen. Der Mitarbeiter akzeptiert dann häufig den Vorgesetzten nicht – und scheut sich auch nicht, das deutlich zu zeigen.

    Wie erkennt man unzufriedene Mitarbeiter?

    Anzeichen beachten und unzufriedene Mitarbeiter erkennen meckert viel und zeigt sich permanent unzufrieden. fällt mit negativen Kommentaren gegenüber Kollegen und Führungskräften auf. verbreitet eine schlechte Stimmung im Team. trägt keine konstruktiven Vorschläge bei und verhält sich destruktiv.22.10.2020

    Wie steigere ich die Motivation der Mitarbeiter?

    Man kann Mitarbeiter motivieren, indem man sie antreibt, gute Leistungen zu bringen.Generelle Wege Mitarbeiter zu motivieren

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  • Bitten Sie um Rat.
  • Zeigen Sie Dankbarkeit.
  • Revanchieren Sie sich.
  • Überraschen Sie.
  • Suchen Sie ein gemeinsames Ziel.
  • Seien Sie sich treu.
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    Was ist wichtig für Mitarbeiter?

    In einer aktuellen Studie der ZEIT nannten über 80 Prozent der befragten Arbeitnehmer als wichtigsten Aspekt ihrer Arbeit, sich dort wohlzufühlen.